Befreie Dein Herz

Das gefangene Herz 

Ein neuzeitliches Märchen

(Teil 2)

Wie aus dem gefangenen Herz ein glückliches wurde!

Und hier noch die Audioversion, für alle, die lieber hören als lesen.

Nachdem sich unser kleines Herz aus eigener Kraft aus seinem Gefängnis befreit hat, möchte es nun gemeinsam mit seinen beiden engsten Verbündeten, dem Unbewussten und seinem Kopf die Welt erkunden und Freunde finden.

Es dachte wie schön die Welt doch ist und machte sich hüpfend vor Freude auf den Weg. Als erstes traf es auf einen echten Spaßvogel mit dem es jede Menge Blödsinn machte und der sehr, sehr viele Freunde hatte. Nach einiger Zeit stellte das kleine Herz fest, dass etwas fehlte. Es fühlte sich nicht mehr stimmig an, soviel Zeit mit dem Spaßvogel zu verbringen.

Da musste es doch noch mehr geben, also fragte es sein Unbewusstes und seinen Kopf. Beide antworteten wie aus der Pistole geschossen: „Ja, das was Du vermisst, ist der Tiefgang. Das Leben ist kein Ponyhof und es ist nicht alles spaßig. Was wenn es mal nicht mehr lustig ist, kannst du dich dann auch auf den Spaßvogel verlassen?“

Das gab dem kleinen Herz zu denken und es fragte sich, wo es denn wohl einen Freund finden würde, mit dem es auch die dunklen Stunden teilen könnte, mit dem zusammen es auch weinen könnte. So machte es sich auf den Weg und es dauerte gar nicht lange, da traf es auf eine ganze Gruppe anderer Herzen, die sich freuten unser kleines Herz in ihrer Mitte willkommen zu heißen. Es fühlte sich auch sofort wohl, wenn gleich es sich über die Ähnlichkeiten der Gruppenmitglieder schon sehr wunderte. Individualität gab es nicht in dieser Gruppe. Die Probleme, Krankheiten und Krisen wiederholten sich ständig und unser kleines Herz kannte sie bereits von sich selbst.

Das waren exakt die Probleme und Krankheiten vor denen es seinerzeit in sein Gefängnis geflohen war und die es auf gar keinen Fall wieder erleben wollte. Es wollte endlich sein eigenes selbstbestimmtes, gesundes und glückliches Leben führen. Es wollte seine Individualität leben.

Da war doch noch was?

Also erinnerte es sich an den Ökocheck und bat seine beiden Verbündeten um Hilfe um diese sich ständig wiederholenden Familiendynamiken ein für alle Mal ökologisch auflösen zu können.

Das Unbewusste erklärte ihm, dass diese Herzen seine Ursprungsfamilie, seine Vorfahren seien, und dass es sich ihnen so verbunden und nahe fühle, da es deren unaufgelöste Verletzungen /Traumen und den dadurch entstandenen physiologischen Stress geerbt habe. Dieser Stress sei die wahre Ursache für seine Probleme und Krankheiten.

Es erklärte ihm weiter, dass es nur seine Individualität finden könne, wenn es mittels Ahnenarbeit all seine Probleme und Krankheiten dort auflösen würde, wo sie entstanden waren. Nur dann wäre es wirklich stark und frei, denn dann könne es die Kraft seiner Vorfahren nutzen.

Unser kleines Herz fand die Erklärungen des Unbewussten zwar etwas spukie, aber es entschloss sich dem Unbewussten einmal mehr zu vertrauen und seinem Rat zu folgen. So erlernte es die Kunst der Trauma- und Ahnenarbeit (Auflösung vererbter Verletzungen und Traumen) und es stellte dabei mit Erstaunen fest, dass es bei seinen Vorfahren sowohl Täter als auch Opfer gegeben hatte und sich beide sogar die Waage hielten. Es ging also nicht um Schuld, sondern darum für verursachtes Leid den wahren Verursacher zu finden und diesen die Verantwortung übernehmen zu lassen.

Anfangs hatte unser kleines Herz noch große Angst davor all die alten Verletzungen noch einmal durchleben zu müssen, aber seine beiden Verbündeten, Kopf und Unbewusstes, beruhigten es. Sie zeigten ihm einen sehr eleganten und schmerzfreien Weg, wie er von außen auf die leidvollen Situationen schauen und diese auflösen konnte. Dieses Dissoziieren überzeugte unser kleines Herz vollends und es begann bereitwillig mit seiner Arbeit.

Verblüfft stellte es fest, dass sich bereits mit den ersten Auflösungen eine große Erleichterung bei ihm einstellte. Es bekam mehr Luft, mehr Lebensfreude und all die Dinge, die es schon immer traurig gemacht hatten, lösten sich auf wie von Zauberhand.

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Zauber

Mit dieser Art der Auflösungssarbeit hatte es nicht nur einen magischen Schlüssel zu seinem eigenen, selbstbestimmten Ich bekommen, sondern auch seine Wurzeln in seiner Ursprungsfamilie gefunden.

Zugehörigkeit ist das stärkste Grundbedürfnis

Das Unbewusste erklärte ihm, dass diese Zugehörigkeit das allerwichtigste Grundbedürfnis eines jeden Herzens sei. Fühlt sich ein Herz zugehörig, so ist es stark und gesund. Fehlt diese Zugehörigkeit, so ist es traurig und krank.

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Nach dieser Lektion fühlte sich unser kleines Herz stark genug um weiterzugehen, denn etwas ganz Entscheidendes fehlte noch immer. Es suchte nach seinem Seelenverwandten, einem anderen Herzen, mit dem es durch dick und dünn gehen, lachen und weinen konnte. Ein Herz, das ihn so verstand und annimmt wie es war, mit all seinen Ecken und Kanten, aber auch mit all seinen Gaben und Fähigkeiten. Kurzum in seiner ganzen Individualität.

Liebende Herzen

Liebende Herzen

Nachdem es schon sehr lange unterwegs war und die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte, kam es an ein kleines Haus, das über und über mit Stacheldraht eingezäunt war.

Dieses Haus war seiner ehemaligen Festung sehr ähnlich und dennoch fühlte es sich sofort magisch angezogen. Der Rauch aus dem Schornstein verriet ihm, dass das Haus bewohnt war und dass dort ein armes Herz nur darauf wartet, dass ihm endlich jemand hilft.

Es erinnerte sich stolz daran, wie es sich aus eigener Kraft befreien konnte, aber auch wie schwer es gewesen war.

Also entschloss sich unser kleines Herz den Stacheldraht mit einer Drahtschere zu durchtrennen, um sich so dem armen eingeschlossenen Herzen zu nähern.

Aber egal wieviel Mühe es sich auch gab, der Stacheldraht war stärker. Es gab kein Durchkommen, denn auch dieses Herz hatte beim Bau ganze Arbeit geleistet.

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Gefangenes Herz

Obwohl unser kleines Herz, das andere Herz weder hören noch sehen konnte, fühlte es sich derart stark angezogen, dass es einen neuen Weg fand, dem anderen Herzen wenigstens näher zu kommen. So grub es ein Loch unter dem Stacheldrahtzaun und stand nun vor dem Haus ohne Fenster, aber dafür mit genauso einer Stahltür, wie es selbst sie damals verwendet hatte. Und auch diese Tür war verschlossen.

 Zeit für etwas Neues

So begann unser kleines Herz seine Geschichte zu erzählen, von all den Höhen und Tiefen, von seiner Verzweiflung und seine beiden Freunden, dem Unbewussten und dem Kopf und schließlich auch von seiner selbstinitiierten Befreiung. Es erzählte auch von seinen Freunden und seinen Lebenslektionen, die es gelernt hatte. Ja sogar von seinem tiefen Verbundenheitsgefühl zu ihm erzählte unser Herz dem unbekannten Herzen.

Eines Tages dann geschah es, dass das andere Herz zu antworten begann. Sie lachten und weinten zusammen und, obwohl sie immer noch durch die Stahltür getrennt wurden, fühlten sie sich einander doch so nah.

Irgendwann reichte diese Pseudonähe unserem kleinen Herzen nicht mehr und es machte sich auf die Suche nach dem Schlüssel für die Stahltür, denn genau wie es selbst damals, hatte auch das andere Herz gedacht, diesen nie wieder zu brauchen.

Irgendwo musste er ja schließlich sein. Es suchte tagelang hier und da und überall, aber der Schlüssel blieb verschwunden. Geknickt und müde schlich es zum Haus zurück, um die schlechte Nachricht zu überbringen.

Doch was war das? Die Tür zum Haus stand offen und das Haus war leer. Wie konnte das sein?

Plötzlich hörte es die liebliche Stimme des angebeteten Herzen hinter sich. Es drehte sich um und da sah er ein blasses rosa Herz mit rotglühenden Wangen, das freudig hin und her hüpfte.

„ Ich habe erkannt, dass ich mich nur aus eigener Kraft befreien kann, aber diese Kraft hast Du mir erst gegeben. Unsere Liebe hat mir den Schlüssel zu meinem Herzen gegeben und der passte, oh Wunder, auch für die Tür meines Gefängnisses. So habe ich aufgeschlossen und auf Dich gewartet, sagte das geliebte Herz.“

Und so nahmen sie sich an die Hand, beide Herzen schlugen im Gleichklang und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende.

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liebende Herzen auf ewig

Und die Moral von der Geschichte?

Bevor du deinen Seelenpartner finden kannst, brauchst Du erst Deine eigenen Wurzeln und die bekommst Du durch die Trauma- und Ahnenarbeit.

Selbstbewusstsein und Selbstliebe sind Voraussetzungen für eine glückliche Partnerschaft.

Du möchtest wissen wie Du dahin kommst? Dann verabrede Dich doch einfach mit mir zu einer kostenlosen Kaffeepause https://www.luxus-fuer-die-seele.de/virtuelle-kaffeepause/ und erzähle mir von Deinen Herausforderungen.

Am Ende stellen wir dann fest, ob und wie ich Dir helfen kann. Ich freue mich auf Dich.

Herzlichst Deine Luxusseele

 

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