Wie Du Dein gefangenes Herz befreist

Ein neuzeitliches Märchen (Teil 1)

Und für alle, die wie ich lieber hören als lesen, habe ich hier auch noch eine Audioversion. Lasst euch verzaubern vom kleinen Herzen und seiner Geschichte.

Es war einmal ein kleines Herz und das sah ganz anders aus als all die anderen kleinen Herzen. Es schlug zwar genau wie die anderen exakt so viel wie notwendig war, aber es war nicht gesund rot, sondern nur noch rosa und das Schlimmste war, es verlor immer mehr an Farbe. Es schlug und lebte, aber mehr auch nicht.

Obwohl es noch gar nicht so alt war, hatte es durch den Kampf des Lebens schon so viele Verletzungen und Blessuren erlitten, dass es sehr geschwächt und traurig durchs Leben ging. Es war extrem unglücklich und so beschloss es eines Tages sich eine uneinnehmbare Festung aus den festesten Steinen und dem massivsten Holz zu bauen. Für die Haustür entschied es sich für den härtesten Stahl den es finden konnte, damit auch wirklich niemand hereinkommen konnte.

Nach Beendigung der Bauphase, schloss es sich ein und fühlte sich seit langer, langer Zeit erstmalig wieder richtig sicher. Niemand konnte es in seiner Festung verletzen und so konnte es sich endlich mal wieder ausruhen, ruhig schlafen und entspannen.

Endlich in Sicherheit, aber..

Langsam, wieder zu Kräften gekommen, erwachte auch seine angeborene Neugier wieder und es lugte durch die Spalten zwischen den Steinen, um zu sehen, was denn draußen in der Welt so vor sich ging.

Schluesselloch

Erst jetzt fiel ihm auf wie kalt und dunkel es doch in seiner Festung war. Zwar war es hier sicher vor allen Verletzungen, aber es fühlte sich auch sehr einsam, denn es war niemand da der es zum Lachen brachte, der es schneller schlagen ließ oder der es wärmte. Auch musste es feststellen, dass es noch mehr an Farbe verloren hatte.

Je mehr es darüber nach dachte, desto unzufriedener und unglücklicher wurde es. Sollte es vielleicht doch ein Fehler gewesen sein sich so rigoros abzuschotten? Was ist das für ein Leben, wenn es nur noch aus Schlagen besteht? Das kann doch nicht alles gewesen sein, dachte sich das kleine Herz und so wollte es seine selbstgewählte Festung wieder verlassen. Doch oh Schreck, es hatte in all seiner Verzweiflung den Schlüssel draußen liegen lassen.

Pixabay

Und was nun, fragte es sich?

Vielleicht doch wieder zurück ins Leben?

Es verfluchte sich selbst für seine völlig übereilte Handlung und sein Selbstmitleid. Panik machte sich breit, denn es wollte nicht länger in diesem selbstgewählten, kalten dunklen Gefängnis bleiben. Es wollte endlich wieder lachen, vor Freude und Erregung hüpfen und sich dem Auf und Ab des Lebens hingeben.

Mit aller Gewalt versuchte es nun die Steine zu verrücken, aber es hatte ganze Arbeit geleistet und die Steine blieben an ihrem Platz. Auch durch das Dach gab es kein Entkommen, denn die Dachbalken waren so massiv, dass die Kräfte des kleinen Herzens nicht ausreichten um sie zu verrücken. So stemmte sich das das kleine Herz mit letzter Kraft gegen die Stahltür, aber Stahl ist nun mal Stahl und der gibt nicht nach.

Kraft

 Vom Falschen mehr ist keine Lösung

Völlig ausgepumpt und kraftlos, musste es sich erstmal ausruhen. Wieder bei Kräften, schaute es traurig durch das Schlüsselloch und da sah es all die anderen Herzen. Einige waren feuerrot vor Glück und Liebe und sprangen Hand in Hand dem neuen Tag entgegen. Sie strotzten nur so vor Kraft. Andere waren ähnlich blass wie es selbst.

Aber was das kleine Herz dann sah, nahm ihm den Atem und trieb ihm die Tränen in die Augen. Es sah völlig ausgeblichene, weiße Herzen fast leblos im Staub liegen. Sie waren so kraftlos, dass sie nur noch max. 20 Mal schlugen und es fiel niemandem auf. Ganz im Gegenteil, lagen sie im Weg, so wurden sie auch noch mit Füssen getreten. Niemand kümmerte sich um sie. Sie alle hatten, genau wie unser kleines Herz, einst aus falsch verstandenem Selbstschutz, eine Festung um sich herum gebaut und den Schlüssel verloren.

Panik machte sich breit bei unserem kleinen Herz. So wollte es nicht enden. Noch war es rosa und kraftvoll genug um seine Lage zu verändern. Es musste nur diesen einen Schlüssel finden, der zu der Stahltür passte.

Also probierte es völlig kopflos alle Möglichkeiten und Schlüssel aus, auch wenn ihm von Anfang an klar war, dass sie gar nicht funktionieren konnten. Es machte leider immer nur vom Falschen mehr.

Irgendwann hielt es inne und verstand, dass dieser Weg nicht zur ersehnten Freiheit führen würde. Es sah ein, dass man das Glück nicht erzwingen kann, wenn man auch noch so viel Energie rein gibt. Es überlegte und überlegte und auf einmal hörte es eine Stimme.

Dein Unbewusstes, Dein bester Freund und Ratgeber

Erstaunt fragte das kleine Herz „Wer bist Du“, „woher weißt Du, dass ich hier bin“?

Die Stimme antwortete freundlich „Ich bin dein Unbewusstes, Deine innere Stimme, deine Intuition, Dein Bauchgefühl, wie immer du mich nennen möchtest. Ich war die ganze Zeit hier, aber du warst nicht bereit mich zu hören. Ich spreche leise, kann und will auch nicht gegen die Stimme des Kopfes anbrüllen.“

Das kleine Herz war hocherfreut, dass es nicht mehr alleine war und es fragte sein Unbewusstes, was es tun könne, damit es von nun an die leise Stimme des Unbewussten besser hören könne?

Das Unbewusste antwortete „Suche den Kontakt zu mir, bring mir Wertschätzung entgegen und bitte mich um Hilfe. Frage mich und ich werde Dir antworten. Es lohnt sich, denn ich habe 9 x mehr Wissen als das Bewusstsein. Ich kann Dir Lösungen zeigen, die sich deinem Bewusstsein entziehen, die auf viel tieferen Ebenen liegen. Aber bedenke, wenn Du mich weiterhin ignorierst, dann sende ich Dir noch viel stärkere Signale als Einsamkeit und Verzweiflung.“

Das kleine Herz war schwer beindruckt von dem Gehörten, erbat sich eine Bedenkzeit und fragte dann: „Liebes Unbewusstes, wenn ich nun beschließe Dir zu vertrauen, was mache ich dann mit der Stimme meines Kopfes?“

„Das ist eine kluge Frage“, erwiderte das Unbewusste und freute sich im Stillen. Das kleine Herz ist auf dem richtigen Weg, dachte es sich. Es sucht die Lösung seines Problems im Innen und nicht mehr im Außen und deshalb antwortete es: „Bitte auch den Kopf uns zu vertrauen und unsere Arbeit zu unterstützen, indem er sich etwas zurück nimmt. Du wirst sehen, er wird darauf eingehen und froh sein einen Teil der Verantwortung für dich mit mir teilen zu können, denn wir wollen beide nur das Beste für Dich. Nur wenn wir beide an einem Strang ziehen, geht es Dir gut. Du erkennst diesen Zustand an einem wohligen, satten Gefühl im Bauch. Dieses Gefühl nennen wir das „stimmige Gefühl.“

Das Dreamteam

Das Gesagte verfehlte seine Wirkung nicht und so bat das kleine Herz seinen Kopf nun ebenfalls wertschätzend um Mithilfe. Zu seinem Erstaunen war es wirklich so, wie das Unbewusste gesagt hatte. Der Kopf war wirklich erleichtert nicht mehr die alleinige Verantwortung tragen zu müssen. Er willigte sogar dankbar ein.

Durch den Kontakt zu seinem Unbewussten und seinem Kopf fühlte sich das kleine Herz nicht mehr einsam, sondern warm und wohlig, wie im Schoße seiner Familie. Auch fühlte es sich nun stärker wie je zuvor.

Nun war es wirklich bereit und mutig, um wieder am Tanz des Lebens teilzunehmen. Hocherfreut stellte es fest, dass schon diese Kommunikation dazu geführt hatte, dass es wieder etwas mehr Farbe bekommen hatte. Der eingeschlagene Weg musste wohl richtig sein. Mit diesem starken Gefühl fragte es seine neuen, alten Freunde, was es denn tun könne, um sein selbstgewähltes Gefängnis verlassen zu können?

Mit neuer Kraft zurück ins Leben

Das Unbewusste antwortete ihm prompt: „Bedanke dich zunächst für all das, was Du durch die fehlgeschlagenen Versuche lernen durftest. Es hat Dir geholfen Dich weiter zu entwickeln. Diese Versöhnung ist der Nährboden, den wir brauchen, um etwas Neues entstehen zu lassen. Dann frage Dich, welche negativen Konsequenzen es haben könnte, wenn Du Dein Ziel, die Freiheit, erreicht hast. Diese negativen Konsequenzen halten dich davon ab, Deine Lösung zu finden. Jetzt frage Dich, was Du tun, lernen und verändern kannst, damit diese neg. Konsequenzen nicht eintreten. Besinne Dich dabei auf Deine ureigensten Fähigkeiten. Was kannst du besonders gut, was machst Du besonders gerne? Lass Dich nicht abhalten es zu tun auch wenn es zunächst unsinnig erscheint. Geh in Dein Gefühl und wenn es sich stimmig anfühlt, dann tue es. Vertraue uns. Wenn du all dies tust, dann ist Deine Veränderung ökologisch und Du wirst die Lösung finden und erfolgreich umsetzen. Dies nennt man den Ökologiecheck und er wird Dir von nun an helfen, die für Dich richtigen Entscheidungen zu treffen.“

Wow, dachte das kleine Herz, das ist ja wirklich etwas ganz Neues und stimmig fühlt es sich auch an.

Es setzte sich hin, bat das Unbewusste um Hilfe und fing an zu fühlen. Der Kopf beobachtete das ganze Treiben völlig entspannt. Idee für Idee wurde mit dem stimmigen Gefühl überprüft und dann war sie da, die Lösung.

DermagischeSchluessel

Die magische Lösung

Das kleine Herz hatte immer schon gerne gesungen, aber sich nie so richtig getraut. Jetzt aber fing es an zu singen, zuerst noch etwas schräg und leise, aber mit dem Spaß kam auch der Mut und so wurde sein Gesang immer lauter, lieblicher und heller, sodass selbst die Vögel draußen ihm antworteten. Es entstand ein wahres Konzert und irgendwann passierte das Wunder.

Die hellen Töne ließen die Steine einen kleinen Spalt auseinanderrücken und das kleine Herz wurde fast geblendet durch den goldenen Schimmer des Schlüssels. Da lag er zum Greifen nah, das kleine Herz konnte es kaum glauben. Es streckte vorsichtig seine Hand aus, griff den Schlüssel und konnte überhaupt nicht mehr nachvollziehen, wie es sich damals so sicher sein konnte, ihn nie wieder zu brauchen.

Vorsichtig, mit zitterigen Händen schloss es die schwere Stahltür auf und war wie geblendet. Es trat nach draußen, schloss die Augen, nahm einen tiefen Atemzug, spürte die warme Sonne auf der Haut, roch die verschiedensten Gerüche und hörte all die tollen Geräusche. Es genoss einfach alles mit allen Sinnen.

Mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit spürte es die Anwesenheit von Kopf und Unbewusstem. Mit diesen beiden Verbündeten an seiner Seite, fühlte es sich wie die drei Musketiere und es war sich sicher, dass es nun für alles eine Lösung finden würde.

Und die Moral von der Geschichte?

Die Lösungen trägst Du in Dir, ebenso alles was Dir hilft sie zu finden.

Hüte Dich vor Gurus, die Dir sagen wollen, was Du tun musst, welche Lösung für Dich die beste ist. Sie können Dir maximal sagen, was bei Ihnen gewirkt hat. Aber Du bist einzigartig. Du bist Du und für Dich gibt es Deine ganz individuellen Lösungen, die nur für Dich sind, die deine Türen öffnen.

Suche die Verbindung zu Deinem Unbewussten, Deiner Intuition, Deinem Bauchgefühl, oder wie immer Du es nennen möchtest. Es weiß genau, was für Dich gut ist.

Beziehe auch deinen Kopf mit ein, denn ohne ihn geht es auch nicht. Das Unbewusste und dein Kopf sind Deine wertvollsten Ratgeber und sie sind immer bei Dir.

Verbinde das Bauchgefühl mit dem Kopfgefühl zum stimmigen Gefühl. Es ist von nun an Dein Beurteilungskriterium, ob etwas stimmig und gut für Dich ist oder nicht.

Erlerne die Technik des Ökologiechecks und schaffe so die Versöhnung als Basis für Deine nachhaltigen Veränderungen. Preise mögliche neg. Konsequenzen mit in Deine Lösung ein, damit sie Dich nicht unbewusst sabotieren. So triffst Du zukünftig die, für Dich, optimalen Entscheidungen.

Du bist jetzt bestens gerüstet für Dein neues, selbstbestimmtes, gesundes und glückliches Leben.

Luxus2

Was das kleine Herz sonst noch so erlebt, erfährst du in Teil 2.

Freu Dich schon mal darauf.

Viel Spaß bei der Umsetzung wünscht Luxus-für-die-Seele

Herzlichst Deine Luxusseele

Du bist begeistert von dieser Geschichte, weißt aber nicht, wie Du sie für Dich umsetzten kannst? Du möchtest meine Hilfe?

Dann verabrede Dich noch heute mit mir zu einer kostenlosen, virtuellen Kaffeepause unter  https://www.luxus-fuer-die-seele.de/virtuelle-kaffeepause/

 

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