Wie wurden Sie eigentlich zum Mentalcoach und wie lange machen Sie das schon?

Dazu muss ich etwas weiter ausholen und aus meinem Leben erzählen, denn auch mein Weg verlief nicht gerade wie eine Autobahn, sondern eher wie eine Gebirgsstraße mit Höhen, Tiefen und div. Kurven.

Mit 10 Jahren hatte ich einen schweren Autounfall, der mich zwang 8 Monate im Krankenhaus zu verbringen. Danach stand für mich fest, ich werde Ärztin.

Ich interessierte mich für alles, was mit Medizin zu tun hatte und als Reiterin natürlich besonders für Tiermedizin.

All das beeindruckte meinen Vater allerdings wenig.

Er hatte ganz andere Pläne für mich. In Ermangelung eines Bruders sollte ich die Firma übernehmen und dafür musste ich BWL studieren. Von Kindesbeinen wurde ich auf diese Rolle vorbereitet und wenn ich nicht beim Tierarzt arbeitete, dann in unserer Firma und da mein Vater ein sehr autoritärer Mensch war, war Widerstand zwecklos. Also studierte ich BWL und bereitete mich auf die Unternehmensnachfolge vor.

Doch es kam ganz anders. Nachdem ich bereits im Beruf stand, verstarb mein Vater plötzlich und unerwartet und es war sein letzter Wille, dass die Firma verkauft wurde. Also keine Unternehmensnachfolge.

Ich fühlte mich wie ein hochgezüchtetes Rennpferd, dem niemand gesagt hatte, dass das Rennen, für das es das ganze Leben trainiert hatte, gar nicht stattfand. Neben der Trauer um den Verlust meines Vaters, war ich aber auch unglaublich wütend.

Da stand ich nun mit einer Ausbildung, die ich nicht wollte. Mir zog es den Boden unter den Füssen weg und ich wurde sehr krank. Nachdem mir die Schulmedizin nur anbot mein Leben lang Cortison zunehmen um die Symptome im Griff zu behalten, fing ich an mich für Alternativmedizin und andere Lösungsansätze zu interessieren. Ich probierte alles Mögliche aus von Reiki über Transaktionsanalyse, NLP, Kinesiologie und psycho Kinesiologie, Homöopathie, Akkupunktur und und und, um endlich das Patentrezept für mich zu finden.

Aber, Sie ahnen es schon, nichts half dauerhaft.

 

Kindheitstraum 2.0 – Die zweite Chance

Auch beschloss ich endlich meinen Kindheitstraum „Tiermedizin“ zu verwirklichen, absolvierte erfolgreich eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker und eröffnete 2003 meine eigene Praxis für Hunde und Pferde. Obwohl die Zeit noch nicht unbedingt reif für Alternativmedizin war, schlug die Praxis ein wie eine Bombe. Es lief einfach super, ich verdiente ich auch von Anfang an Geld und das mit meiner Berufung. Was kann es Schöneres geben.

Endlich hatte ich das Gefühl meine Berufung zu leben und angekommen zu sein. Besonders angetan hatte es mir die TCM, denn sie ist, anders als die Westliche, eine vorbeugende, ganzheitliche Medizin, die auch die Ernährung und die Psyche des Klienten miteinbezieht. So ist in der TCM jedem Organ auch immer ein Gefühl zu geordnet. Das fasziniert mich noch heute.

 

Kein Erfolg ohne die Psyche der Tierbesitzer

Im Laufe der Zeit musste ich allerdings feststellen, dass der Erfolg meiner Behandlungen ganz entscheidend davon abhing, inwieweit es mir gelang die Besitzer mit ins Boot zu holen, denn sie spiegeln häufig ihre Tiere. Auch ist man als THP sehr gerne ein Kummerkasten für die Tierbesitzer. Ich traf auf Versagens- Verlust oder Existenzängste und Familienschicksale, um die ich mich kümmern musste, um erfolgreich zu sein und auch das machte mir viel Freude.

Leider bekam ich wieder starke gesundheitliche Probleme und 2009 kam dann ein totaler Zusammenbruch. Nach langem Suchen stellten sich die Wohngifte, Lindan, PCP und Schimmel, als Verursacher für mein Asthma heraus.

Meine THP konnte daher ich nicht weiterbetreiben und auch meine Genesung dauerte diesmal lange. So hatte ich viel Zeit darüber nach zudenken, was ich denn nun mit all dem Wissen anfangen wollte. In dieser Zeit fiel mir auf, dass sich in meiner Familie bestimmte Dramen und Erkrankungen immer wiederholen, ohne dass ich dafür eine Erklärung hatte. Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht gesund, glücklich und erfolgreich sein dürfte. Als wenn es irgendetwas gäbe, was dieses verhinderte.

 

Mentalcoaching, Trauma-/ Ahnenheilung meine Berufung

Eines Tages nahm mich dann ein Freund mit zu einer Veranstaltung des hanseatischen Instituts. Über Dr. Bichop, meinem späteren Ausbilder und persönlichen Coach, lernte ich die Systemgesetze und den energetischen Einfluss meiner Vorfahren für mein Leben im Hier und Jetzt kennen.

Ich war sofort begeistert, verabredete mich mit Dr. Bischop und begann zunächst damit meine eigenen Themen zu bearbeiten.

Ich erfuhr etwas über Familiendynamiken, Loyalitätskonflikte, übernommenen Lasten ect. und ihre Bedeutung für meine Gesundheit und mein Leben.

Ich lernte, dass die wahren Ursachen all unserer Probleme und Krankheiten der „physiologische Stress“ ist, warum er mit herkömmlichen Methoden nicht aufzulösen ist und mit welchen Techniken es dennoch geht.  

Das Beste daran war aber die Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn all diese Dinge sich auflösen und uralte Themen endlich abgearbeitet wurden. Endlich frei, was für ein tolles Gefühl. Endlich hatte ich etwas gefunden, was wirklich nachhaltig funktioniert und was ich selbstständig anwenden konnte.

Genau dieses Gefühl wollte ich in die Welt tragen und auch anderen Menschen ermöglichen. Also begann ich mit der 2,5 jährigen Ausbildung zum Coachmediator. Parallel dazu besuchte ich auch noch eine Ausbildung zum Heilpraktiker psych., denn ich wollte es ganz genau wissen. Aber was ich dort erfuhr, gefiel mir überhaupt nicht, denn hier lernte ich nur Methoden kennen, die den Patienten wieder ins Leid führen und das genau wollte ich nicht.

 

Selbstständigkeit, die Zweite

Nun konnte ich all meine Erfahrungen und mein ganzes Wissen mit dieser ganz speziellen, tiefgreifenden Form des Coachings kombinieren und nach einem weiteren Ausbildungszyklus als CoCoach beschloss ich Ende 2013 mein eigenes Unternehmen zu gründen.

Bisher beschränkte sich meine Tätigkeit auf 1:1 Einzelcoachings in meinem direkten Umfeld.

Da ich aber mein Wissen vielen Menschen zur Verfügung stellen möchte, habe ich mich entschlossen zusätzlich auch via Skype Coachings anzubieten. So spielt die Entfernung keine Rolle mehr. Auch Online Kurse in verschiedenen Größen sind geplant.

Damit wird es möglich sein, noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche meiner Klienten einzugehen. Es ist zu meiner Mission geworden, es den Menschen zu ermöglichen, selbstständig die Ursachen hinter ihren Symptomen erkennen und auflösen zu lassen. Damit sind sie wirklich ihres Glückes Schmied.

 

Oder wie Christian Morgenstern sagt:

Der Körper ist der Übersetzerder Seele ins Sichtbare

Genau diese Übersetzung lernen meine Kunden bei mir.


Wer sind ihre Klienten?

Es hat sich gezeigt, dass meine Klienten mehrheitlich mittleren Alters, so ab 35 an aufwärts sind. Sie alle haben schon etwas erreicht im Leben und sie haben ihr Thema Stress, ihre Beschwerden, ihre Probleme schon sehr lange. Sie haben auch schon Vieles ausprobiert um „die Lösung/ das Patentrezept“ für sich zu finden.

So unterschiedlich meine Klienten auch sind, so haben sie doch Gemeinsamkeiten.

Sie sind überdurchschnittlich gebildet, verfügen über ein überdurchschnittliches Einkommen und Selbstbestimmung ist ihnen ganz wichtig. Wenn sie in ihrer Kraft sind, sind sie Macher und Gestalter, die auch gerne Verantwortung für andere übernehmen.

Wenn sie zu mir kommen, sind sie unzufrieden, gestresst, genervt und häufig sogar sehr wütend darüber, dass ihre Bemühungen bisher erfolglos waren und sich die Dinge immer wiederholen. Erfolglosigkeit ist nicht ihr Ding. Sie stellen sich die Sinnfrage, sind auf der Suche und sie ahnen bereits, dass sie dafür auch ungewöhnliche Wege gehen müssen.

Was sind typische Problemstellungen mit denen ihre Klienten kommen?

Alle Arten von sich ständig wiederholenden, stressbedingten Gesundheitsstörungen und Familienschicksalen, das kann ganz unterschiedliche Erscheinungsformen haben.  Von Erfolglosigkeit, Orientierungslosigkeit über Übergewicht/Untergewicht, Allergien, Depressionen, bis hin zu Versagens-, Verlust- oder Existenzängste, Süchte, fehlendes Selbstvertrauen, wobei Ängste, Süchte und fehlendes Selbstvertrauen in direkter Hinweis auf eine Ahnenproblematik sind.

 


„Seit ich denken kann, herrscht in unserer Familie eine Art Kleinkrieg.
Jeder gegen jeden in wechselnden Bündnissen. Das ist fast schon schizophren. Als ein Freund mir von Ahnenarbeit erzählte, war ich erstmal skeptisch. Mein Freund beharrte aber darauf, dass Annette Lenzen mir helfen könnte, besser mit den ewigen Streitereien umzugehen. Nach drei Sitzungen bin ich wirklich positiv überrascht von diesem Ansatz, da ich jetzt Zusammenhänge verstehe, die mir vorher nicht klar waren. Ich habe erkannt, dass die Wurzeln des Streits schon Generationen zurückliegen. Außerdem habe ich verstanden, dass alle Familienmitglieder darunter leiden und dass die Trennung in Gut und Böse nicht mehr greift.
Ob das hilft, die Streitigkeiten dauerhaft zu lösen, kann ich noch nicht beurteilen. Aber auf jeden Fall hilft es mir, anders auf meine Familie zuzugehen und sie nicht mehr als Gegner zu sehen. Das erleichtert mich sehr. Von daher kann ich Annette Lenzen jedem, der ähnliche Anliegen hat, sehr empfehlen.“ 

A.P., Geschäftsführer, Selbstständig


 

schatz-ahnenarbeit

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich all diese Themen wunderbar durch meine spez. Form des Coachings bearbeiten lassen.

Für meine Klienten ist es besonders wichtig, dass sie sich nicht in einen Abhängigkeit begeben, sondern unabhängig bleiben und das Erlernte selbst anwenden zu können.

Auch Diskretion ist ein extrem großes Thema, denn diese Menschen sind bedingt durch ihren Erfolg und/ oder ihre gesellschaftliche Stellung häufig sehr einsam.

 


Was unterscheidet Sie von anderen Coaches und was macht ihre Methode so besonders?

Ich fange da an, wo andere aufhören. Nein das ist zu provokant.

Ich war selbst viele Jahre auf der Suche und habe viele Dinge selbst ausprobiert, weshalb ich auch weiß, was wie funktioniert und warum es ggf. auch nicht funktioniert. Heute arbeite ich mit den besten Tools, aus allen Methoden, die ich im Laufe meines Lebens kennengelernt habe. Meine Kenntnisse aus meiner Zeit als THP helfen mir sehr, besonders die Homöopathie und die TCM. Sie runden das Konzept ab und machen es so einzigartig.

Ich habe eine mehrjährige, fundierte Ausbildung zum Coach, 2,5 Jahre als CoCoach und in 300 Stunden Coaching mit meinem Ausbilder meine eigenen Themen selbst aufgelöst. Nur so ist es möglich inhaltlich unbefangen zu arbeiten und nicht mit dem Klienten in Resonanz zu gehen.

 

Mitfühlen ja, Mitleiden nein.

Die von mir angewandte Genea- und die Empoweringmethode bezieht auch das Wissen über die Vererbbarkeit von Traumen unserer Vorfahren mit ein. Vor dem Hintergrund von 2 verlorenen Weltkriegen und dem dabei entstandenen Leid ist dies unbedingt notwendig.

Außerdem ist diese Methode die einzige, die die Ökologie von Veränderungen berücksichtigt. Das ist aber unbedingt erforderlich, wenn Veränderungen nachhaltig sein sollen.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel dafür.

Solange jemand die Schoki im Büro braucht um seinen cholerischen Chef zu ertragen, ist es unökologisch für ihn eine Diät zu machen und auf Schoki zu verzichten. Er wäre dann schutzlos. Erst wenn dieser Mensch andere Möglichkeiten für sich entdeckt hat sich zu schützen, wird sein Unbewusstes ihn bei der Zielerreichung unterstützen und er braucht keine Schoki mehr.

Meine Methode ist auch sehr schonend und angenehm, da die Klienten nicht nochmal in die leidbehafteten Situationen gehen müssen. Davor haben viele Menschen nämlich Angst.

Last but not least sind diese Lösungstechniken für jeden erlern- und anwendbar. Der Klient ist also unabhängig und selbstbestimmt und nicht ständig auf seinen Coach angewiesen. Das ist bei vielen anderen Methoden ganz anders.

 


Mit welchem Typ Mensch arbeiten sie am liebsten?

Mit Menschen, die was verändern wollen, die Macher sind und denen Selbstbestimmung und Selbstverantwortung ganz wichtig ist. Sie sind ehrgeizig, motiviert, neugierig, mutig und ungeduldig und können es kaum abwarten zu erfahren, welche Schritte nötig sind, um weiter zu kommen.

Menschen, denen Qualität, Leistung und Individualität für sich selbst ganz wichtig ist, die aber auch in der Lage sind diese bei anderen zu honorieren. Sie müssen wissen, ich bekomme kein Geld, sondern ein Honorar, das beinhaltet auch Anerkennung und Wertschätzung meiner Leistung. Das ist mir sehr wichtig und darüber verhandele ich auch nicht.

 


tocha„Dank der Unterstützung von Frau Lenzen ist es mir gelungen, in einer persönlich sehr schwierigen Phase erfolgreich einen beruflichen Neuanfang zu meistern.
Ihre Psychologie und ihr Wissen ließen mich eine völlig neue Art des Coachings kennenlernen, das sehr zielführend war. Besonders erfreut bin ich darüber, dass es mir nun möglich ist, einige ihrer Techniken bei mir selbst anzuwenden, wofür ich Ihr sehr dankbar bin. Weiterhin hat mir Frau Lenzen für ein kurzes Telefonat immer zur Verfügung gestanden. Ich kann die Zusammenarbeit mit ihr nur weiterempfehlen.“ 

Matthias Tocha (Geschäftsführer, Selbstständig)    

 


Für welche Menschen sind ihre Coachings „Nicht“ geeignet?

Für Menschen, die gerne Jammern und die „Schuldige suchen“, ohne selbst etwas zu tun.

Verstehen Sie mich nicht falsch, jeder darf mal Jammern und Luft ablassen, aber dann wird wieder gearbeitet. Wer immer nur die Schuld für seine Situation bei anderen sucht, der gibt nicht nur die Verantwortung für sein Leben ab, sondern er gibt auch anderen die Macht über sich. Er manövriert sich in eine Opferrolle rein und das passt so gar nicht zu mir und meiner Lebensauffassung.

Solche Menschen wären bei mir unglücklich und das möchte ich nicht.

Wissen Sie ich bin wählerisch und ich möchte mit meinen Klienten, das Optimale erreichen, aber dafür ist auch sehr viel Mut zur Veränderung notwendig.

Ich besitze keine Pille, die alle Probleme wegzaubert und auch keinen Flaschengeist.

Auch reite ich nicht mit meinen Klienten auf dem Besen über den Blocksberg.

Nein, ich stelle Fragen und wende wissenschaftlich erprobte Techniken an, damit mein Klient selbst, die für ihn passenden Lösungen findet.

Diese Techniken bringe ich meinen Klienten bei und diese können sie dann später selbstständig anwenden. Das ist alles.

Natürlich wäre es manchmal viel einfacher, Menschen in ihrem Leid einfach nur zu bedauern, aber das hilft dem Klienten nicht, denn es löst nicht die Ursache. Ich könnte mir dann nicht mehr in den Spiegel sehen, wenn ich dafür auch noch ein Honorar nehmen würde.

Ich möchte Erfolge für meine Klienten. Sie sollen die Kräfte ihrer Vorfahren nutzen, in ihrer Kraft ihr Potential zum Glänzen bringen und ihr Leben genießen.

Das ist mein Ding.

 

Gibt es noch weitere Personen, mit denen Sie nicht arbeiten möchten?

Ja, die chronischen Skeptiker, Menschen, die auf jeden Satz mit „ja aber“ antworten und meine Methode in Frage stellen. Ich habe am eigenen Leib und bei vielen Klienten erfahren dürfen wie gut die Methode funktioniert, daher diskutiere ich sie auch nicht.

Solche Menschen würden bei mir nicht glücklich und daher bitte ich sie höflich und respektvoll sich nicht anzumelden.

Aber solche Menschen fühlen sich von meinem Angebot eher selten angezogen!

 

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