Meine Klienten kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen zu mir.

Als Haupteinsatzgebiete lassen sich dabei stressbedingte Erkrankungen, hartnäckiges Übergewicht, sowie sich wiederholende Familiendynamiken und Dramen identifizieren. Aber auch geringes Selbstwertgefühl, Süchte, Existenz- Verlassens- und Versagensängste sind sehr häufig anzutreffen.

Da es sich zum Teil um sehr persönliche, leidvolle Schicksale handelt, haben Sie sicherlich Verständnis dafür, dass die Darstellungen anonymisiert erfolgen. Bei Luxus für die Seele wird Diskretion schließlich ganz groß geschrieben.

All diese unterschiedlichen Geschichten haben aber Gemeinsamkeiten.

„Die wahren Ursachen und Selbstsabotageprogramme wirken im Unbewussten und sind den Klienten nicht bekannt.“

Das ist auch der Grund, warum alle Empfehlungen, die nur auf unseren Verstand (unser Umfeld, unser Verhalten und unsere Fähigkeiten) und nicht auf unser Gefühl abzielen, alleine nicht ausreichen.

Machen Sie sich selbst ein Bild!

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Fehlende Aufmerksamkeit als Ursache für Übergewicht

Andreas, 45 Jahre alt, kam extrem wütend zu mir.

Er hatte schon viele Diäten gemacht, abgenommen, aber jedes Mal wieder zugenommen und zwar mehr als vorher. Sie alle kennen das.

Er war dieses ständige Auf und Ab so leid und er hasste sein Spiegelbild und seine Erfolglosigkeit. Auch sein Selbstbewusstsein hatte bereits gelitten, denn er hatte mehrfach mitbekommen wie Kollegen über sein Gewicht Witze machten, was ihn noch wütender machte.

Er konnte und wollte nicht verstehen, warum er dieses eine Thema, trotz aller Bemühungen, nicht in den Griff bekam, wo er doch sonst im Beruf sehr erfolgreich war.

Nachdem wir einen Ökocheck durchgeführt hatten, kam heraus, dass es für ihn um „fehlende Aufmerksamkeit“ ging.  Es stellte sich heraus, dass er dieses Thema bereits seit seinem 6. Lebensjahr mit sich herumtrug. Zu diesem Zeitpunkt war sein jüngerer Bruder schwer krank geworden und seine Eltern konzentrierten ihre ganze Aufmerksamkeit nur noch auf ihn.

Andreas, gesund und munter, ein freundliches, unauffälliges Kind, lief einfach nur noch so mit.

Darunter litt der Klient und er empfand sogar Eifersucht auf seinen Bruder, was ihm noch zusätzliche Schuldgefühle und damit verbunden erheblichen Stress machte, wusste er doch instinktiv, dass sein Bruder nicht absichtlich krank geworden war.

Diesen Stress kompensierte er mit Essen und irgendwann bemerkten seine Eltern sein Übergewicht und fingen an ihn zu ermahnen nicht so viel zu essen. Sie kontrollierten ihn, bereiteten spezielle Mahlzeiten für ihn zu und forderten ihn zu gemeinsamen Sport auf. Nun bekam er endlich die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die er sich so sehnsüchtig wünschte, wenn auch im negativen Sinne, und er nahm ab. Der kleine Junge hatte für sich den Glaubenssatz entwickelt, „Wenn Du dick bist, dann kümmert man sich um Dich“.

Aber: Sobald er wieder einigermaßen normalgewichtig war, ließ die Aufmerksamkeit nach und er nahm wieder zu und so ging das in seinem ganzen Leben weiter.

Wann immer Andreas ein Aufmerksamkeitsdefizit hat, kompensierte er dies durch Essen. Das war seine Art für sich zu sorgen.

Nachdem wir diese ursprüngliche Situation aufgelöst hatten und Andreas über den Ökocheck gelernt hatte, welche anderen Möglichkeiten er hat um Aufmerksamkeit zu bekommen, konnte Andreas sein Wunschgewicht halten.


Glaubenssatz als Ursache für Übergewicht

Marlies, 34 Jahre alt, eine sehr erfolgreiche Geschäftsfrau und junge Mutter, die bis zu ihrer Schwangerschaft keine Gewichtsprobleme kannte, bat mich um Hilfe.  Die Doppelbelastung Powerfrau und Mutter sein zu müssen, setzten sie sehr unter Stress. Sie fühlte sich zerrissen und hatte das Gefühl niemals fertig zu werden, so sehr sie sich auch bemühte.  Sie war völlig erschöpft und ertappte sich insgeheim dabei, dass sie sich nach ihrem alten Leben ohne Kind zurück sehnte.  Dabei fühlte sie sich jedoch als Raabenmutter, was ihr noch zusätzlich Schuldgefühle machte.

Sie hatte bereits kurz hintereinander mehrere Diäten gemacht, und auch bei ihr hatte der Jojo-Effekt gnadenlos zu geschlagen.

Als wahrer Grund für ihre Gewichtsproblematik, stellte sich ihr Glaubenssatz „Ich werde nur geliebt, wenn ich gut genug bin“ heraus. „Liebe für Leistung“, das hatte sie im Alter von 8 Jahren gelernt. Damals war sie mit einer 6 nach Hause gekommen und ihre Eltern drohten ihr mit Internat, sollte das nochmal passieren. Diese Drohung führte bei ihr zu schlimmen Versagensängsten, die sie durch extreme Erfolgsorientierung kompensierte.

Einen solchen Glaubenssatz treffe ich in meiner Arbeit sehr häufig auch in abgewandelter Form „Ich muss perfekt sein um geliebt zu werden.“

Hier wurde die Situation mit der Sechs aufgelöst und Marlies erhielt die Erlaubnis gut für sich sorgen zu dürfen. Damit konnte sie die im Ökocheck ermittelten, für sie passenden Handlungsalternativen anwenden.

Als Ernährungskonzept hat sie für sich SOS- Schlank ohne Sport entdeckt und so bereits reichlich abgenommen. Das konnte sie elegant und einfach in ihren Tagesablauf integrieren. Wenn jetzt stressigen Situationen aufkommen, so hat Marlies gelernt, wie sie diese selbstständig entschärfen kann und so für sich wieder Freiräume schaffen kann.


Sexuelle Übergriffe als Ursache für Übergewicht

Eine andere Klientin war in ihrer Jugend Opfer von sexuellen Übergriffen in der Familie und keiner hatte ihr geglaubt.

Es war ihr nicht mehr bewusst, da sie es erfolgreich verdrängt hatte. In unserer Arbeit fanden wir die erste Situation heraus und auch ihre daraufhin angewandte Überlebensstrategie „Wenn ich so viel esse bis ich dick und hässlich werde, dann bin ich uninteressant für meinen Peiniger“.

Das hat auch „prima“ funktioniert. Sie wurde als „Dicke“ nicht mehr belästigt, aber natürlich litt sie unter ihrem Gewicht, denn eigentlich wollte sie immer schlank sein. Daher versuchte sie als erwachsene Frau immer wieder abzunehmen, aber bereits nach kurzer Zeit rebellierte ihr Unbewusstes gegen die drohende Gefahr der sexuellen Übergriffe. Hier lief das Programm, „wenn Du schlank bist, wirst Du wieder Opfer von sexueller Gewalt.“

Eine Gewichtsabnahme erschien ihrem  Unbewussten unökologisch bedeutete es doch die Gefahr wieder Opfer zu werden.  Auch hatte sie nie gelernt sich wirklich zu schützen und nein zu sagen.

Erst als wir im Ökologiecheck Handlungsalternativen zum Selbstschutz herausgearbeitet und die ursprüngliche Situation aufgelöst hatten, war die Klientin in der Lage ihre Ernährung umzustellen und dauerhaft ihr Wohlfühlgewicht zu halten. Hier war der Schlüssel zum Glück, zu lernen „Nein sagen zu können“, und für sich selbst sorgen zu dürfen. Außerdem brauchte sie für sich einen Selbstverteidigungskurs, der ihr die Sicherheit gab, sich selbst schützen zu können.


Familiendynamik und Prägung als Ursache für Übergewicht

Bei einer anderen Klientin fanden wir eine Prägung aus dem Elternhaus. Dort wurden die Essenszeiten sehr strikt gehandhabt und wer zu spät kam, bekam nichts mehr zu essen. Der Vater aß sehr schnell und wenn er fertig war, wurde das Essen abgeräumt. Wer nicht fertig war, hatte Pech, denn das Essen war beendet. Diese Klientin lebte  ständig in der Angst zu verhungern. Diese Angst hatte sie als Familiendynamik geerbt, denn Ihr Opa war in Stalingrad fast verhungert. Auch hatte sie nicht die Erlaubnis ihrer Vorfahren schlank sein zu dürfen.

Diese Familiendynamiken sind bei einem Volk, was 2 Weltkriege erlebt hat, gar nicht so selten und sie lassen sich selbst mit normaler Psychotherapie nicht auflösen. Das ist ein weiterer Vorteil meiner Arbeit, denn ich kann diese Dynamiken auflösen.


 

Aus dem Bereich Arbeit mit Unternehmen

Mein spektakulärster Fall:

Eine Familiendynamik bedroht eine Unternehmensnachfolge

Eines Tages kam ein Mann mittleren Alters auf mich zu mit der Bitte ihm zu helfen, da das unbestimmte Gefühl hatte „seine Firma vor die Wand fahren zu müssen“. Dieses äußerst ungewöhnliche Ansinnen interessierte mich sofort.

Er erzählte mir, dass er vor einigen Jahren von seinem Vater mehrere Firmen geerbt hätte. Alle liefen prima, nur eine nicht, eben diese Problemfirma und er hätte das komische Gefühl er müsse diese Firma vor die Wand fahren lassen. Er hatte keine Erklärung für dieses Gefühl und es machte ihm auch richtig Stress, denn schließlich war es ausgerechnet die Firma, die seine Eltern gemeinsam aufgebaut hatten und die den Grundstein für den Wohlstand seines Vaters gelegt hatte.

Im Laufe des Gespräches stellte sich heraus, dass sein Vater seine Mutter und auch ihn, als kleinen Jungen, damals verlassen hat, um seine Sekretärin zu heiraten. Die Scheidung verlief ziemlich unschön und seine Mutter war sehr traurig und wütend und sprach nie wieder mit dem Vater.

Das alles hatte er als kleiner Junge mitbekommen und auch wenn der Vater stets gut für ihn gesorgt hatte, so hatte sich der Sohn nie mit dieser neuen Situation abgefunden und auch nie die neue Frau an der Seite seines Vaters akzeptiert. Er war stattdessen in die Rolle des Beschützers, des Mannes an der Seite der Mutter gerutscht. Mit einer Insolvenz von Papas „Lieblingsfirma“, hätte er dann seinem Vater ähnliche Schmerzen zugefügt, wie der Vater damals der Mutter. Das war unbewusst die Absicht, die hinter den wirtschaftlichen Problemen der Firma stand.

Mithilfe einer inneren Familienaufstellung ist es uns dann gelungen dem Vater das Leid, dass sein damaliges Verhalten bei der Mutter hervorgerufen hat, zu zeigen und er konnte auch die Verantwortung dafür übernehmen. So klärte sich das Verhältnis der beiden Eltern. Erst danach konnten wir das Verhältnis des Klienten zu seinem Vater klären und anschließend die Verantwortung für die Mutter an diese zurückgeben.

So konnte der Mann seinen Frieden mit der Ursprungsfirma machen. Es war nicht mehr notwendig, die Firma vor die Wand zu fahren, wie er es nannte. Er sanierte sie und konnte sie anschließend, mit dem Segen des Vaters, gut verkaufen. Mit dem Erlös baute er dann seine eigene Wunschfirma auf.

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