Den ganz Wissensdurstigen unter Ihnen möchte ich hier einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben.
Ist ein Mensch ausgeglichen kraftvoll, hat er sowohl genügend männliche Energie, um sich durchsetzen zu können, als auch genügend weibliche Energie, um liebevoll empathisch mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren. Diesen Zustand bezeichnen wir mit ++ .Er ist weder zu hart (+-) noch zu weich (-+), sondern er ruht in sich, ist selbstbewusst und voller Urvertrauen in sich und seine Fähigkeiten.
Diesen Zustand bezeichnen wir als ++.
Diese ausgeglichenen Kräfte bekommen wir im Normalfall bereits als Baby von unseren Eltern mit, aber nur, wenn den Eltern selbst beide Energien voll zur Verfügung stehen.
Leider ist dies nach 2 Weltkriegen, verbunden mit all dem Leid, Wut, Angst und Trauer eher die Ausnahme.
Waren unsere Urgroßeltern vor dem Krieg vielleicht noch stark, so kam es im Krieg zu massiven Systemgesetzverletzungen. Angst, Trauer, Leid und Wut entstanden, wurden aber nicht aufgelöst, sondern durch Schweigen und Verdrängung gedeckelt.
Die Einen haben ihr Leid gedeckelt (+-), indem sie sich von ihrem Gefühl abgespalten haben, um das Leid nicht mehr fühlen zu müssen. Erkennen lassen sich diese Zahlen, Daten, Fakten Menschen, daran, dass sie häufig zwar ihre Ziele erreichen, aber das Menschliche auf der Strecke bleibt.
Sie können sehr erfolgreich sein im Beruf, sind aber nicht sehr beliebt, da sie als zu hart wahrgenommen werden und ihre Mitmenschen sich vor Ihnen fürchten.
Die Anderen machen einen Deckel auf ihre Wut (-+) und werden so zu weich. Sie sind immer um gute Beziehungen bemüht, schaffen es aber nicht Entscheidungen zu fällen oder ihre Aufgaben termingerecht zu erledigen. Sie fressen alles in sich rein, sammeln die Wut und eines Tages explodieren diese, vorher völlig unauffälligen Menschen wegen einer Nichtigkeit.
Das sind die Amokläufer, von denen es keiner vermutet hätte, da sie doch immer so nett, verständnisvoll und unauffällig waren.
Häufig finden sich Paare von +- und -+ zusammen (Gegensätze ziehen sich an), da sich ihre Defizite zunächst ausgleichen. Das klappt aber nur solange, bis sie ein Kind bekommen.
Ein Kind stellt eine Partnerschaft auf die Probe. Nun treten die Defizite in Form von Systemgesetzverletzungen zu Tage und das Kind rutscht zwischen die Eltern. Es versucht alles, damit die Eltern zusammen bleiben, da eine Trennung der Eltern früher den sicheren Tod bedeutete. Die Mutter kümmert sich nur noch um das Kind und der Vater stellt irgendwann die Frage „Wer war zuerst hier?“. Ein solches Kind bekommt das Minus der Eltern bereits von Geburt an von beiden Seiten ab. Diese Kinder haben wenig bis gar kein Selbstbewusstsein und leiden häufig unter Existenz-, Versagens- oder Verlustängsten.
Außerdem wird es bei einer Trennung auch noch selbst verletzt, indem z.B. die Mutter den Vater ausschließt (indem sie nicht mehr mit ihm redet) und der Vater schlecht über die Mutter redet.
Da das Kind ja sowohl Anteile vom Vater als auch von der Mutter hat, wird es sogar doppelt verletzt. Auch fühlen sich solche Kinder häufig schuldig und verantwortlich für die Trennung, da ja, bis sie geboren wurden, scheinbar alles in Ordnung war.
Genau so etwas ist mit den Kriegskindern passiert.
In jedem Fall waren diese Eltern nicht in der Lage, ihren Kindern ausreichend männliche und weibliche Energien zur Verfügung zu stellen, damit diese mit Urvertrauen ihr Leben meistern konnten. So entstanden Familiendynamiken, das Minus wurde immer weitervererbt und immer mehr. Solange es noch unbearbeitete Systemgesetzverletzungen bei den Vorfahren des Klienten gibt, ist dieser nicht in der Lage, seine eigenen Themen und Systemgesetzverletzungen dauerhaft aufzulösen. Es kann zwar eine vorrübergehende Besserung eintreten, dennoch werden die alten Themen solange immer wieder hoch kommen, bis sie aufgelöst werden, da das System zum Fortbestand starke Ahnen braucht.
Die Basis meiner Arbeit sind die 10 Systemgesetze, das sind die Grundbedürfnisse jedes Menschen. Sie sind im Stammhirn verankert, sichern unser Überleben noch heute und wirken im Unbewussten ähnlich wie die Naturgesetze.
Werden sie eingehalten, geht es den Menschen gut. Werden sie verletzt, so entsteht physiologischer Stress und dadurch bedingt Konflikte, Krankheiten und andere Probleme.

Die Systemgesetze im Einzelnen

1. Recht auf Zugehörigkeit
(Ist die schwerste aller Verletzungen, da Ausschluss aus dem eigenen System früher zwangsläufig den Tod bedeutete. Verbannung aus der Stadt oder Reichsacht. Man war vogelfrei und schutzlos.) Im Berufsleben: Alle Mitarbeiter eines Teams werden zu einem Meeting eingeladen nur A nicht, da der Chef ihn entlasten möchte und A's Gebiet nicht Gegenstand des Meetings ist. Positive Absicht des Chefs, er möchte A in Ruhe weiterarbeiten lassen, aber da er das nicht kommuniziert hat, fühlt sich A ausgeschlossen und es ist bei ihm eine Systemgesetzverletzungen entstanden. (Ist die schwerste aller Verletzungen, da Ausschluss aus dem eigenen System früher zwangsläufig den Tod bedeutete. Verbannung aus der Stadt oder Reichsacht. Man war vogelfrei und schutzlos.) Im Berufsleben: Alle Mitarbeiter eines Teams werden zu einem Meeting eingeladen nur A nicht, da der Chef ihn entlasten möchte und A's Gebiet nicht Gegenstand des Meetings ist. Positive Absicht des Chefs, er möchte A in Ruhe weiterarbeiten lassen, aber da er das nicht kommuniziert hat, fühlt sich A ausgeschlossen und es ist bei ihm eine Systemgesetzverletzungen entstanden. Privat: Der Mann trifft sich jeden Samstagnachmittag mit seinen Freunden zum Fußball schauen. Da er davon ausgeht, dass es seine Frau nicht interessiert, fragt er sie auch nicht ob sie mitkommen möchte. Die Frau fühlt sich ausgeschlossen und es gibt wegen des Fußballnachmittags Streit. Hätte er sie gefragt, hätte sie tatsächlich nicht mitkommen wollen, aber sie hätte sich nicht ausgeschlossen gefühlt.
2. Recht auf Anerkennung, Wertschätzung und Respekt
Beruf: Sie bekommen ein super Gehalt, aber der Chef hat nie ein Lob für Ihre Arbeit und er lässt ständig seinen Stress an Ihnen aus (Blitzableiter). Sie werden immer unzufriedener und auch das super Gehalt (Schmerzensgeld) kann Ihre Demotivation nicht verhindern. Nimmt ein Chef sich dagegen Zeit für Sie und ihre Anliegen, so ist das eine Form von Wertschätzung und Anerkennung. Privat: Beide Partner sind berufstätig und die Frau macht außerdem noch den Haushalt ganz allein. Der Mann nimmt dies ganz selbstverständlich hin, ohne auch nur ein Wort des Dankes oder ein Hilfsangebot. Sie fühlt sich und ihre Tätigkeit im Haushalt weder anerkannt noch wertgeschätzt. Es kommt wegen der "Zahnpastatube" zum Streit. Es geht nicht um die Zahnpastatube, sondern um Anerkennung und Wertschätzung.
3. Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen
Beruf: ein Mitarbeiter setzt sich sehr für die Firma ein, holt tolle Aufträge an Land, aber obwohl er super Zahlen schreibt, lehnt sein Chef seinen Wunsch nach einer Beförderung oder Gehaltserhöhung ab. Daraufhin macht der Mitarbeiter nur noch Dienst nach Vorschrift. Auf diese Art und Weise hat der Mitarbeiter für sich einen Ausgleich zwischen Geben und Nehmen gefunden. Andere Möglichkeiten für Ausgleiches zu sorgen, können Sabotage oder sogar Diebstähle von Firmeneigentum sein. Privat: Hinter diesem SG Nr. 3 steht häufig die Frage: Wer oder was ist wichtiger als ich? Zwei Freundinnen sind seit Jahren unzertrennlich und A hat B immer wieder geholfen, da B häufig in Schwierigkeiten steckte. Als nun A einmal B um Hilfe bittet, kommt das B ungelegen und sie geht nicht auf die Bitte ihrer Freundin ein. A ist enttäuscht, verletzt und zieht sich zurück, da sie das Gefühl hat mehr zu geben als sie bekommt. Es geht hier um ein gefühltes Gleichgewicht nicht um materiellen Ausgleich.
4. Früher hat Vorrang vor später
Allgemein: Hier geht es um die uralte Angst zu verhungern. Kam eine Hungersnot über eine Familie mit 2 Kindern, so wurde das Jüngste geopfert, damit das Gesamtsystem überleben kann. Die Chancen des erstgeborenen Kindes zu überleben waren größer, da es schon älter war. Auch wenn wir heute nicht verhungern müssen, so wirkt dieses uralte Wissen immer noch in uns. Beruf: Eine Stelle im Unternehmen ist neu zu besetzten und der dienstälteste Mitarbeiter hatte sich Hoffnungen gemacht, sie zu bekommen. Ohne überhaupt mit ihm zu sprechen, besetzt der Chef diese Stelle mit einem externen Quereinsteiger. Die Folge ist, dass sich der dienstälteste Mitarbeiter übergangen fühlt und gegen den Neuen opponiert. Aus Angst, dass ihnen so etwas auch passiert, schließen sich alle anderen Mitarbeiter an. Der Neue hat keine Chance, seinen Job ordentlich zu machen. Dieses Systemgesetz ist das am häufigsten verletzte in Unternehmen und so die Ursache für sehr viele innerbetriebliche Konflikte und Mobbing. Bei dem Thema Unternehmensnachfolge kommt diesem SG eine zentrale Bedeutung zu, denn der Senior kann erst loslassen, wenn der Junior die Leistungen der Vergangenheit anerkennt und wertschätzt. Erst dann ist der Senior in der Lage, die Kompetenz des Juniors anzuerkennen und sein Lebenswerk zu übergeben. Privat: Ein Mann A steht samstagsmorgens beim Bäcker und B drängelt sich vor und kauft ihm das letzte Brötchen seiner Lieblingssorte weg. Das macht bei A sofort Wut im Bauch, auch wenn wir in der heutigen Zeit wissen, dass wir nicht verhungern werden. Dennoch ist dieses uralte Wissen in unserer Zellerinnerung gespeichert und es kommt zu dem unguten Körpergefühl einer Systemgesetzverletzung. Hätte B gefragt, ob man ihn vielleicht vorlassen könnte, da er es sehr eilig hat und er hätte dann genau so das letzte Lieblingsbrötchen gekauft, so wäre diese Verletzung bei A nicht entstanden, denn B hätte mit seiner Frage die Reihenfolge früher vor später anerkannt. Es geht nicht um das Brötchen, sondern um die Anerkennung des Systemgesetzes Nr. 4.
5. Höhere Verantwortung / höherer Einsatz hat Vorrang
Beruf: Der Vorgesetzte hat die höhere Verantwortung und der Mitarbeiter hat dies anzuerkennen, aber das funktioniert nur, wenn der Vorgesetzte auch stark genug ist, um seine Führungsaufgaben wahrzunehmen. Ist er zu schwach und ein Mitarbeiter übernimmt stattdessen seine Führungsaufgaben um das Gesamtsystem am Laufen zu halten, so übergeht der Mitarbeiter seinen Vorgesetzten und es kommt dadurch zu einer Systemgesetzverletzung. Immer gilt aber auch hier 4 vor 5 d.h. der mit der höheren Verantwortung hat zunächst die Leistungen der dienstälteren Mitarbeiter anzuerkennen, bevor diese dann seine höhere Verantwortung anerkennen können. Privat: Kinder haben zu akzeptieren, dass Eltern die höhere Verantwortung tragen und damit die Entscheidungen fällen. Übertragen die Eltern aus eigener Schwäche heraus den Kindern die Verantwortung, so rutschen diese in eine Rolle zwischen den Eltern und es kommt zu Konflikten. Eltern müssen ein starkes Elternpaar sein, nicht unbedingt ein Liebespaar.
6. Höhere Kompetenz / höheres Wissen hat Vorrang ist
in dieser Richtung selbsterklärend, aber 4 vor 5 vor 6 bedeutet im Beruf: Der Chefarzt der Chirurgie hat, trotz seiner Fachkompetenz, zunächst den Krankenhausdirektor anzuerkennen, da dieser mehr Verantwortung trägt. Beide müssen zunächst die Dienstältesten Mitarbeiter und ihre Leistungen anerkennen, da sie sich ja in ein gemachtes Nest setzen. Erst danach können sie selbst Anerkennung von den Mitarbeitern erwarten. Wir sprechen von Führen von der letzten Position. Privat: In Patchworkfamilien kommt es häufig vor, dass der neue Partner, weil er z.B. Pädagoge ist und über mehr Fachkompetenz verfügt, mehr in die Kindererziehung eingreift als das leibliche Elternteil. Aber dennoch liegt die Verantwortung auch weiterhin bei dem leiblichen Elternteil, den nur von den leiblichen Eltern bekommen die Kinder das Urvertrauen. Daher ist es notwendig, das die leiblichen Eltern auch nach der Trennung ein starkes Elternpaar bleiben.
7. Neues System hat Vorrang vor altem System
Auch hier wirkt wieder uraltes Wissen aus der Evolution. Hat der Sohn jetzt eine eigene Familie mit Kindern, so werden seine Eltern zu Großeltern und bilden mit dem Sohn das alte System. Gibt es erneut eine Hungersnot, so wären die Alten freiwillig auf die Scholle gegangen damit das neue System überlebt. Das geht aber nur, wenn es keine Systemgesetzverletzungen mehr gibt. Schickt der Sohn die Großeltern weg, so ist das eine Systemgesetzverletzungen , nämlich Ausschluss, und die Großeltern werden nicht gehen. Beruf: Werden z.B. durch eine Fusion oder durch eine Umstrukturierung ganze Firmen oder Abteilungen zusammen gelegt, so bilden diese das neue System. Eine solche Fusion oder Zusammenlegung kann aber nur funktionieren, wenn gleichzeitig Nr. 4 früher vor später beachtet wird und die alten Zugehörigkeiten zu den alten Systemen anerkannt und wertgeschätzt werden. Nr. 4 hat Vorrang vor Nr. 7. Privat: Nach einer Trennung muss der neue Partner der Mutter zunächst das alte System der leiblichen Eltern und des Kindes anerkennen, ebenso wie das frühere System, das die Mutter mit dem Kind bildet. Erst dann kann er seinen Platz finden ohne dass es zu Konflikten kommt. Gelingt dies nicht so kommt es zu Aussagen wie "Du bist nicht mein Vater, Du hast mir gar nichts zu sagen."
8. Gesamtsystem hat Vorrang vor Einzelpersonen und Untersystemen
Beruf: Eine Abteilung hat mehrfach Bestellungen an den Einkauf geschickt, aber die Waren sind nicht gekommen. Daraufhin beschließt diese Abteilung, die benötigten Waren direkt einzukaufen um das Gesamtsystem am Laufen zu halten. Das führt zu fast sämtlichen Systemgesetzverletzungen. Der Einkauf fühlt sich ausgeschlossen und nicht anerkannt und die SG Nr. 4,5 und 6 sind auch verletzt. Hätte man dem Einkauf das Vorhaben mitgeteilt, so läge wenigstens kein Ausschluss und mangelnde Anerkennung vor. Privat: In einer Ehe / Partnerschaft kommt es immer wieder zu Konflikten, wenn jeder Einzelne nur seine Interessen verfolgt ohne Rücksicht auf die Interessen der anderen. Hier ist es notwendig abzuwägen, welche Interessen jetzt im Sinne der Ehe / Partnerschaft wären. Unser Rechtssystem sieht vor, dass die Rechte eines Einzelnen eingeschränkt werden dürfen zu Gunsten der Allgemeinheit. Z. B. Flutung eines Dorfes für die Elbvertiefung oder Aussetzen der Grundrechte bei Gefahr für die nationale Sicherheit.
9. Aussprechen was ist
Sehr häufig handeln wir in bester Absicht und es ist uns nicht bewusst, dass unser Handeln einen anderen Menschen verletzt. Spricht der Verletzte seine Verletzung nicht an, so kann sie auch nicht aufgelöst werden. So werden Verletzungen gesammelt, bis es wegen einer Nichtigkeit dann zum großen Streit kommt. Beispiel "Happy Hour" Ein Paar geht abends spazieren und im Vorfeld kam es bereits zu Unstimmigkeiten, die aber nicht aufgelöst wurden. So war die Atmosphäre bereits belastet als sie an einem Lokal vorbei kamen vor dem ein Schild mit dem Hinweis "Hier ist Happy Hour" stand. Die Frau sagt: "Hier ist Happy Hour". Der Mann sagt ja und gemeinsam gehen sie weiter. Sie meinte jedoch, lass uns hier einen Cocktail trinken. Zurück im Hotelzimmer kommt es zum Streit und die Frau sagt: "Nie können wir mal machen was ich möchte. Immer geht es nur darum was Du möchtest." Hier wurden Systemgesetzverletzungen / Wut gesammelt statt sie anzusprechen. Hätte die Frau ihren Wunsch, einen Cocktail zu trinken, klar geäußert, dann hätten sich folgende Möglichkeiten ergeben:
  • Der Mann willigt ein, da sie die Abende zuvor in urigen Bierkneipen verbracht hatten.
  • Der Mann hat keine Lust auf Cocktails und bestellt sich daher ein Bier
  • Der Mann möchte noch etwas spazieren gehen und schlägt vor doch etwas später Cocktails zu trinken
Auf jeden Fall wäre es nicht zum Streit gekommen.
10. Ausgleich schaffen
Spricht ein Verletzter seine Verletzung an und zeigt sein Leid, so kann der Verursacher die Verantwortung für die, durch sein Handeln entstandene, Wut nehmen. So wird, anders als bei einer Entschuldigung, die Wut nicht nur im Kopf, sondern auch im Bauch nachhaltig aufgelöst. Hier geht es immer um gefühlsmäßigen Ausgleich und so gut wie nie um materiellen Ausgleich. Häufig findet sich bei bewusster Umkehrung der Reihenfolge 4-5-6 hier der Wunsch nach Statussymbolen, welche nach außen dokumentieren, dass die Reihenfolge gewahrt wurde.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass sich all diese Themen durch mein Coaching nachhaltig auflösen lassen. Sind die Ahnen stark, so führt das beim Klienten zu Glück, Selbstvertrauen, Gesundheit und Lebensqualität.
Sind die Ahnen schwach, so kann sich das auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen.
Ängste, Süchte, plötzliche Krankheiten, chronisches Erschöpfungssyndrom, ungewollte Kinderlosigkeit, Depressionen, Burn Out, aber auch anhaltender Misserfolg und mangelndes Urvertrauen sind häufige Indizien für das Vorliegen von ungelösten Systemgesetzverletzungen bei den Vorfahren. Wir sprechen dann von Familiendynamiken. Hierunter fallen auch generationsübergreifende Familienschicksale z.B. bei den Kennedys

Vielleicht fragen Sie sich jetzt: "Wie ist es möglich, dass wir Verletzungen auflösen können bei Vorfahren, die wir überhaupt nicht kennen?"

Dr. Alex Loyd und Ben Johnson gehen in ihrem Buch "der Healing Code S. 132" davon aus, dass unsere Erinnerungen in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers und nicht nur im Gehirn sitzen. Sie liegen als Energiemuster in unseren Zellen.
Damit kommt es bei der Verschmelzung von Samen- und Eizelle automatisch auch zu einer Weitergabe der Zellerinnerung bzw. der Energiemuster an das neue Lebewesen.
Wir erben also deutlich mehr als Omas Nase und Papas Charme. Wir erben also auch die unaufgelösten Verletzungen und den damit verbundenen Stress von unseren Vorfahren.
Andere Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass emotionale Traumen die Spermien verändern und so vererbt werden. Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommen auch Studien http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/epigenetik-maeuse-vererben-schlechte-erinnerungen-a-936692.html http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2014/04/forscher-liefern-erklarungsansatz-fur.html
Mit der Geneamethode ist es möglich durch innere Aufstelllungen Verletzungen bei unseren Vorfahren (also die ererbten Verletzungen) aufzulösen und so die Lebensenergie wieder zum Fließen zu bringen bis sie bei Ihnen ankommt.
Die Empoweringmethode ermöglicht uns die Auflösung von selbsterlebten Verletzungen.
Sie haben genug von der Theorie und möchten jetzt endlich ein persönliches Gespräch? Dann vereinbaren Sie doch einfach einen Termin für eine virtuelle Kaffeepause. Sie erzählen mir, wo Sie der Schuh drückt und am Ende des Gespräches, sage ich Ihnen ob und wie ich Ihnen helfen kann.

magicLassen Sie sich auf ein Experiment ein. Keine Angst es tut nicht weh.

Sie werden erstaunt sein, denn it´s magic!

Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie fahren auf der Autobahn und jemand überholt Sie rechts und schert kurz darauf direkt vor Ihnen ein, so dass Sie eine Vollbremsung machen müssen.

Mit diesem Autofahrer haben Sie weder einen Sach- noch einen Beziehungskonflikt. Obwohl Sie diesen Menschen überhaupt nicht kennen, hat er mit seinem Verhalten bei Ihnen eine Wirkung erzielt. Er hat auf der tieferliegenden Ebene der Systemgesetze gegen das Systemgesetz Nr. 4 „früher vor später“ verstoßen und so bei Ihnen ein negatives Körpergefühl verursacht.

Welche körperliche Wirkung macht dieses Verhalten bei Ihnen? Wo im Körper fühlen Sie die Wut?

Fühlt es sich an wie ein Schlag in die Magengrube oder eher ein Grummeln im Bauch oder vielleicht doch eine geballte Faust? Vielleicht stockt Ihnen vor Schreck auch der Atem oder es schnürt sich Ihnen vor Schreck die Kehle zu.

Was es auch ist, finden Sie das zu Ihnen passende Körpergefühl!

Jetzt hebt der Fahrer die Hand. Sie kennen diese Geste. D.h. er sieht sein Fehlverhalten ein. Er erkennt damit Nr. 4 “ früher vor später “ an.

Was passiert jetzt mit Ihrer geballten Faust, Ihrem dicken Hals oder was immer auch bei Ihnen als schlechtes Gefühl entstanden ist?

Es löst sich wie durch Zauberhand auf. Der Druck oder Schmerz wird weniger und geht schließlich ganz weg.

Dies ist genau das Gefühl, was sich einstellt, wenn eine Verletzung aufgelöst wird. Stress verschwindet.

Versuchen Sie dagegen das Verhalten des Fahrers nur über den Kopf zu rechtfertigen „der hatte es aber eilig“, so wird sich das negative Körpergefühl bei Ihnen nicht verändern.

Lediglich Ihr Denken über das Verhalten des anderen wird sich verändern, aber auf der Wut bleiben Sie sitzen. Sie wird gedeckelt, Energie wird eingefroren und das Minus bei Ihnen wächst. Irgendwann ist es so groß, dass Sie entweder krank werden oder wegen einer Nichtigkeit explodieren und so vielleicht andere verletzen.

Nur wenn sich auch das negative Körpergefühl auflöst, ist die Systemgesetzverletzung nachhaltig beseitigt und die Lebensenergie fließt wieder, denn die Wut darüber ist weg.

 

Exkurs:

Manche Menschen unterstellen dem Drängler absichtliches Verhalten, aber das ist nicht richtig, denn dieser Mensch hat nicht vor Sie persönlich zu verletzen, denn er kennt sie ja gar nicht. Eine solche Unterstellung führt dazu, dass sich die Verletzung nicht auflösen kann.

Daher ist es unbedingt wichtig diesen Menschen vorurteilsfrei anzusehen, auch wenn er mit diesem Verhalten nicht alleine da steht.

Warum ist das Körpergefühl so wichtig?

Das Körpergefühl ist deshalb so wichtig, da es keiner Interpretation bedarf und es  nicht zu Missverständnissen kommen kann.

Sagt der Verletzte dem Verursacher z.B. „das macht mich traurig“, so kann das für jeden Menschen etwas ganz Unterschiedliches bedeuten und es kommt zu Fehlinterpretationen. Diese Fehlinterpretationen würde dann die Auflösung unmöglich machen.

Sagt er ich aber „Das hat bei mir dazu geführt, dass ich vor Schreck keine Luft mehr bekam“, so kennt der Verursacher dieses Gefühl und es bedarf keiner Interpretation mehr. Der Auflösung steht nichts mehr im Weg.

Jetzt haben Sie am eigenen Leib erfahren wie wunderbar und erleichternd es sich anfühlt, wenn eine Verletzung aufgelöst wird.

Es liegt jetzt an Ihnen, ob Sie weiterhin in Ihren alten Themen und Verletzungen stecken bleiben wollen, oder ob Sie sich die Kräfte ihrer Vorfahren aneignen wollen um endlich ihr selbstbestimmtes, gesundes und glückliches Leben führen wollen.

selbstbestimmt2

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